Bereits vor der Vereinsgründung waren einige der heutigen Mitglieder für andere Organisationen unterwegs. Bei einem Hilfstransport zum Weihnachtsfest der Ostkirche Anfang 1994 in der Ukraine fiel bei der morgendlichen Bibellesung folgender Vers im alten Testament auf: „Lasst uns gehen“, den Herrn anzuflehen und zu suchen … wir aber selber wollen hingehen (Sacharja 8 Vers 20-23). Uns wurde da bewusst, dass es Gottes Wille ist sich auf zu machen, um anderen zu helfen.

Vier Monate später kam es dann mit diesem Wort zur Gründung des Vereins. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Not leidenden Menschen im In- und Ausland, unabhängig von Hautfarbe, Nationalität und Konfession gezielt zu helfen.

Seitdem wurden jährlich zwischen 5 bis 7 Transporte (von ehrenamtlichen Helfern) nach Rumänien, Ukraine, Moldawien und anfangs auch nach Ungarn, Kroatien und Bosnien durchgeführt. Hierbei wurden weit mehr als 1ooo Tonnen Hilfsgüter ( Bekleidung, Lebensmittel, Haushaltswaren, Krankenhausartikel- und Betten, Medikamente, Spielsachen – und Geräte, landwirtschaftliche Maschinen, Weihnachtspäckchen, Bibeln usw. in die genannten Länder gebracht. Soweit es die Zeit zuließ, wurden diese Sachen auch direkt übergeben und verteilt.

Vornehmlich waren dies Kranken- und Waisenhäuser, Alten,- Kinder- und Behindertenheime, Schulen, Armenküchen, Flüchtlingslager und vor allem viele arme und kinderreiche Familien, sowie alte und kranke Personen. Es wurden auch  mehrere Einzelprojekte unterstützt, wie z.B. landwirtschaftliche Maschinen und Geräte für Heime und Verleih-Stationen, Krankenwagen und Transportfahrzeuge, Zahnarztpraxis, Schul- und Altenheimmöbel, Heizanlagen für Kirchen und Armenküche, eine große  Röntgenanlage, eine komplette Renovierung einer Schule in Zusammenarbeit mit der Organisation „Sternstunden“ usw.

Außerdem wurde mehreren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch Operationen, Krankenhaus und Rehaaufenthalte, speziellen Medikamenten,  Nahrungsmitteln und mit speziellen Hilfsmitteln (Rollstühle usw.) gezielt geholfen.

Dass dies alles in dem Umfang erreicht werden konnte, haben wir vornehmlich Gottes Hilfe, Führung und Bewahrung zu verdanken.

Dank  allen Spendern, Helfern und Betern in all den Jahren. Vielen Dank auch all den Übersetzern und Helfern vor Ort, die dort unter z.T. schweren Bedingungen ihren Dienst verrichten.

Wir bitten sie uns auch weiterhin zu unterstützen.